Trends werden immer wieder neu erfunden. Laufend erscheinen neue Produkte, die als der neueste Trend gelten. Zur Zeit heißt dies in vielen Bereichen jedoch eine Rückkehr zu alten Traditionen. Egal ob in der Mode oder in der Technikwelt: Retro ist in. Und so macht dieser Trend auch vor Fahrrädern nicht halt. In den letzten Jahren erfreut sich das Retro Fahrrad immer größerer Beliebtheit.
Das heißt jetzt nicht, dass alle möglichen Menschen mit alten klapprigen Fahrrädern unterwegs sind, wo man schon Angst haben muss, dass die Gefährte gleich auseinander fallen. Retro Räder sind durchaus neuwertige Fahrräder, die in ihrem Design an ältere Modelle erinnern. Immer mehr Fahrradhersteller bieten mittlerweile diese trendigen Räder an, darunter Firmen wie Bergamont, Cannondale, Viva Bikes und sogar der Autohersteller Volkswagen verkauft seit einigen Jahren die legendären Bonanza-Fahrräder.
Die Modelle, die jeweils auf den Markt gebracht wurden, weisen dabei große Unterschiede auf. Firmen wie Bergamont setzen bei ihren Modellen sowohl in der Optik, wie auch in der Technik auf Retro. Neben der klassischen Optik, ist auch die technische Ausstattung an die alten Räder aus den 20er und 30er Jahren angelehnt. Wer also technische Raffinesse erwartet, wird mit einem solchen Rad nicht glücklich werden. Lediglich die Hinterradbremse ist ein Zugeständnis an die Moderne. Aber auch Radfahrer, die Wert auf moderne Technik legen, können passende Retro Modelle finden. Cannondale gehört zu den Fahrradherstellern, die Retro Optik mit moderner Ausstattung verbinden. Hier muss man nicht auf hydraulische Scheibenbremsen, Lichtanlage mit Einschaltautomatik und Strandrücklicht verzichten.
Preislich liegen Retro Fahrräder zwischen 300 Euro und 1600 Euro.
